Akzeptkredit
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Was ist ein Akzeptkredit?
Bei dem Akzeptkredit handelt es sich um ein äußerst lukratives Geschäft für kreditgebende Banken. Bei dieser Form des Kreditgeschäftes werden keinerlei Gelder vergeben. Anstelle dessen wird von dem Kunden ein Wechsel durchzogen, welcher von einer Bank akzeptiert werden muss. Unter Wechsel versteht man in diesem Sinne ein Zahlungsversprechen, welches schriftlich abgegeben wird. Nimmt die Bank den Wechsel des Kunden an, so gewährt diese auch den Akzeptkredit.
Im Anschluss verleiht die Bank, welche den Akzeptkredit gewährt, dem Kunden eine Bonität und stellt in diesem Sinne ihren eigenen guten Namen und ihre Kreditwürdigkeit zur Verfügung. Die Bank verlangt für den Akzeptkredit eine Gebühr, die sogenannte Akzeptprovision. Ein Akzeptkredit wird maximal für drei Monate vergeben und zählt somit zu den kurzfristigen Kreditgeschäften.
Voraussetzungen für einen Akzeptkredit
Der Akzeptkredit wird nur Unternehmen mit einer soliden Grundlage, einer einwandfreien Zahlungsmoral und Liquidität gewährt. Die Kunden erhalten mit einem Akzeptkredit einige zentrale Vorteile, wie etwa die geringen Kosten für den Kredit oder aber auch die Gewährung welche keine großen Sicherheiten fordert. Auch die kreditgebenden Banken können von wichtigen Vorteilen bei der Vergabe von Akzeptkrediten profitieren. So können die Banken an der Vergabe verdienen, ohne aber eigene Geldmittel einsetzen zu müssen.
Besonders begehrt ist der Akzeptkredit im Bereich des geschäftlichen Wareneinkaufs. So erhalten Geschäftsleute die Möglichkeit, kurzfristig günstige Waren einzukaufen, welche allerdings erst später verkauft und demzufolge auch bezahlt werden können. Mit Hilfe des vollzogenen Wechsels kann der Verkäufer sicher gehen, dass der Käufer die Waren pünktlich und vollständig bezahlt, da die Bank für diesen die Bürgschaft übernimmt.

